
Der aktuelle MINT-Report zeigt sehr deutlich: Der Bedarf an MINT-Fachkräften bleibt hoch und das trotz einer konjunkturellen Abkühlung. Deutschland fehlen laut der Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft 148.500 MINT-Fachkräfte. Sie werden dringend für unsere großen Zukunftsprojekte – wie Digitalisierung, Klimaschutz, Infrastruktur und Verteidigung – gebraucht. Durch den demografischen Wandel und die sinkenden MINT-Kompetenzen der Jugendlichen dürfte sich der Fachkräftemangel künftig deutlich verschärfen. Gleichzeitig zeigt der MINT-Report, dass Zuwanderung ein wichtiger Hebel zur Fachkräftesicherung ist. Vor allem die MINT-Zuwanderung über die Hochschule stärkt Wachstum und Wohlstand.
Um den grundsätzlichen MINT-Fachkräftemangel im Land zu mindern, braucht es eine Verbesserung der MINT-Bildung entlang der gesamten Bildungskette und eine gemeinsame Kraftanstrengung von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Bei unserer Diskussionsveranstaltung haben genau diese Akteure gestern gezeigt, wie viel Potenzial in der Zusammenarbeit liegt.
Deshalb möchten wir uns bei allen bedanken, die diesem wichtigen Thema viel Aufmerksamkeit geschenkt haben. Hierzu zählen die Protagonisten unsere Veranstaltung: Leonie Gebers (Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales), Dr. Effrosyni Chelioti (Leiterin der Abteilung Strategien und Grundsatzfragen im Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt), Christina Ramb (Mitglied der Hauptgeschäftsführung, Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände), Prof. Dr. Christoph Meinel (Vorstandsvorsitzender „MINT Zukunft schaffen“, Indra Hadeler (Co-Vorständin Nationales MINT Forum und Geschäftsführerin Bildung und Internationale Beziehungen des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall), Prof. Dr.-Ing. Carsten Busch (Co-Vorstand Nationales MINT Forum), Prof. Dr. Axel Plünnecke (Leiter des Clusters Bildung, Innovation, Migration beim IW Köln), Dr. Jens-Peter Gaul (Generalsekretär der Hochschulrektorenkonferenz), Dr. Julia Kropf (Moderatorin), die Auftraggeber der Studie Arbeitgeberverband Gesamtmetall, BDA und Die Nationale Initiative „MINT Zukunft schaffen“, die vielen Veranstaltungsbesucher, unsere Mitglieder und die vielen Journalistinnen und Journalisten, die berichtet haben.
Als Nationales MINT Forum werden wir den Dialog weiterführen. Wir sind froh, dass der MINT-Bildung und der Sicherung der Fachkräfte in beiden Häusern – dem Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt, sowie dem Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, aber auch dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales, wie wir gestern gesehen haben, eine hohe Bedeutung zukommt.
Wir freuen uns, unser gemeinsames Ziel mit diesen Partnern weiter voranzubringen: die MINT-Bildung entlang der Bildungskette und damit Deutschlands Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.
Die Studie und weitere Informationen zum MINT-Report finden Sie weiter unten im Downloadbereich.
























































