
MINT im Klassenzimmer und MINT an außerschulischen Lernorten – das sind zwei Welten, die zu oft unverbunden nebeneinanderstehen. Dabei steckt gerade in der intelligenten Verzahnung von Unterricht mit den Angeboten externer Partner:innen großes Potenzial, um junge Menschen nachhaltig für diese Fächer zu begeistern.
Wie das in der MINT-Region Let’s MINT e.V. im Osnabrücker Land /Kreis Steinfurt gelingt, zeigt das Beispiel der Reparierwerkstätten an Schulen. Was als einzelne MINT-Club-Aktion begann, hat sich als festes Angebot an bislang sechs Schulen etabliert. Schüler:innen ab Klasse 6 wird so langfristig der Zugang zu angewandten Erfahrungen mit MINT ermöglicht. Dabei stehen Technik und Umweltschutz im Vordergrund, aber auch die Berufsorientierung und Nachwuchsgewinnung kommen nicht zu kurz: Schulen und Partnerunternehmen unterstützen die Werkstätten mit Räumen, Personal und Geld für Materialien. Darüber hinaus wirbt der gemeinnützige Verein Fördermittel für die Ausstattung ein, unterstützt bei der Organisation der Werkstätten und sorgt für die Öffentlichkeitsarbeit nach innen und nach außen – bis zum Fernsehbericht!
In diesem MINT:Webinar stellt Netzwerkkoordinatorin Andrea Bornhütter-Kassen das Konzept der Reparierwerkstätten vor, berichtet von den Erfahrungen vor Ort und teilt ein umfangreiches Handbuch zum Nachmachen in anderen Regionen. „Es braucht die nachhaltige Beschäftigung mit MINT, um Begeisterung bei Schüler:innen zu entfachen“, so die Erkenntnis von Let´s MINT. Welche Rolle(n) der Verein dabei spielt, was die Kooperation so nachahmenswert macht und welche Pläne für die Zukunft bestehen (z. B. VR-Brillen in der Werkstatt), verrät die Netzwerkkoordinatorin im MINT:Webinar und freut sich auf die Fragen aus der MINT-Community.
Anmeldung: Eventbrite
Quelle/Veranstalter: Körber-Stiftung





































