Symposium "Potenzial digital für Gendering MINT" und Feedback-Workshop

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation führt das Verbundprojekt "Gendering MINT digital" das im Juli geplante Symposium "Potenzial digital für Gendering MINT" nun virtuell zusammen mit dem Feedback-Workshop am 2. und 3. September 2020 durch. Dazu hat das Projekt im Sinne der interaktiven Open Science Module von Gendering MINT digital eine Neu-Konzeption vorgenommen. Das Symposium wird über 2 Wochen vom 19. August bis 3. September 2020 stattfinden. Die Open Educational Resources und partizipativen Mediographien stehen in dieser Zeit asynchron online zum Anschauen, Ausprobieren und Rückmelden zur Verfügung. Am 2. und 3. September werden die Teilnehmenden synchron online diskutieren.

"Gendering MINT digital" wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung in der Förderlinie "Erfolg mit MINT - Neue Chancen für Frauen" gefördert.

Quelle: Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V.

mehr erfahren: www.gender.hu-berlin.de/GenderingMINTdig/veranstaltungen

 

 

Was haben Sie nach 100 Tagen im NMF-Sprecher-Team gelernt?

Die ersten 100 Tage habe ich mir natürlich etwas anders vorgestellt: Wer hätte ahnen können, dass das Amt mit einem Lockdown startet? Es war schade, dass ich viele Mitglieder noch nicht persönlich kennenlernen konnte, durch den digitalen Austausch haben wir jedoch sehr schnell eine gute Alternative gefunden. Generell lässt sich feststellen, dass die Corona-Pandemie der Digitalisierung auf den ersten Blick guttut und auch die Bedeutung von MINT noch einmal deutlich in den Fokus gerückt hat. Sie zeigt jedoch auch, dass die Corona-bedingten Digitalisierungsbemühungen in Schulen ohne strukturelle Änderungen temporär bleiben werden.

Was macht Ihre Institution zurzeit in Sachen MINT-Bildung?
Die Vector Stiftung engagiert sich für die MINT-Bildung in Baden-Württemberg, um mehr Menschen für technische Berufe zu begeistern und damit dem Fachkräftemangel im MINT-Bereich entgegenzuwirken. Um unsere gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen heute und in Zukunft zu lösen, sind die MINT-Disziplinen von großer Bedeutung. Wir verfolgen konkret drei Ziele, um die MINT-Bildung in Baden-Württemberg zu stärken:

Erstens: Förderung von MINT-Lehramtsstudierenden und MINT-Lehrkräften: Um Schüler optimal zu fördern und zu begeistern, braucht es gute Lehrkräfte.

Zweitens: Begeisterung bei Schülern für MINT wecken: Die Vector Stiftung unterstützt schulische Projekte und Arbeitsgemeinschaften und bietet mit „Mkid – Mathe kann ich doch!“ ein Programm, um das MINT-Kompetenzerleben bei Schülern zu stärken.

Drittens: Unternehmerisches Denken in der MINT-Bildung stärken: Zur Schaffung von Innovationskraft ist eine gute MINT-Bildung verbunden mit Begeisterung für unternehmerisches Handeln wesentlich. In Projekten für Schüler und Studierende, werden unternehmerische Fähigkeiten vermittelt und für eine Gründung als berufliche Möglichkeit sensibilisiert.

Was wäre ein großer Erfolg für die MINT-Bildung?

Wenn es uns gelingt, die Jugendlichen für MINT zu begeistern, die Potenzial für MINT haben, es momentan aber nicht nutzen. Das wäre ein großer Schritt, um dem MINT-Fachkräftemangel entgegenzuwirken.