7. Nationaler MINT Gipfel 2019

Potenzialentwicklung in der MINT-Bildung

Die Veränderungen aller Lebens-, Bildungs- und Arbeitsbereiche vollziehen sich in einem solchen Tempo, dass die klassischen Bildungseinrichtungen die Kompetenzen für das 21. Jahrhundert nicht mehr allein vermitteln können. Ihren Ausbildungsauftrag können sie umso besser erfüllen, je weniger sie Bildung isoliert und abgekoppelt von Wirtschaft, Kultur, Verwaltung und Zivilgesellschaft vermitteln. Zudem müssen angesichts der MINT-Fachkräftelücke weitere Potenziale gehoben werden. Eine Lösung besteht darin, dass sich allgemeinbildende Schulen, berufliche Schulen und Hochschulen stärker als bisher für ihr Umfeld öffnen und sich mit MINT-Initiativen anderer Akteure – insbesondere aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft – vernetzen. Der Nationale MINT Gipfel 2019 geht daher der Frage nach, welche Rolle die außerinstitutionellen MINT-Initiativen im Zusammenspiel aller Akteure bei dem Gewinnen und Halten von Potenzialen spielen. Dabei geht es auch um die Kernaufgaben, die den etablierten Bildungsinstitutionen zukommen, aber mehr noch um die Frage nach der Rolle sowie der Qualität und Wirkung der vielen diversen, bundesweit existierenden MINT-Initiativen und -Angebote.

Gastgeber und Veranstaltungsort: Haus der Leibniz-Gemeinschaft, Chausseestr. 111, 10115 Berlin
Datum: Donnerstag, 27. Juni 2019
Moderation:  Dr. Jan-Martin Wiarda

Bitte beachten Sie, dass die Anmeldung nur mit einer persönlichen Einladung möglich ist.

Medienvertreter sind zu jeder Zeit herzlich willkommen, den Gipfel zu begleiten und sich bei den Experten und Akteuren zu informieren.

AKTEURE DES MINT GIPFELS

Anja Karliczek
Dr. Stefanie Hubig
Dr. Michael Meister
Prof. Dr.-Ing. Matthias Kleiner
Prof. Dr. Peter-André Alt
Prof Dr. Axel Plünnecke
Prof. Dr. Olaf Köller
Prof. Barbara Schwarze
Dr. Irene Seling
Dr. Sven Baszio
Dr. Christina Reuter
Prof. Dr.-Ing. Kira Kastell
Joachim Maiß
Dr. Michael Stahl
Prof. Dr. Heidrun Stöger
Dr. Alfred Lumpe
Prof. Dr. Susan Seeber
Dr. Tobias Ernst
Vanessa Westphal
Beate Albrecht
Valerie Vidal
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MINT-Frauen gewinnen und halten: Einflussfaktoren und Wirkmechanismen

Frauen sind in Deutschland trotz eines hohen Bildungsengagements nicht entsprechend ihren Qualifikationen in den MINT-Schulfächern, Ausbildungsberufen und Studiengängen vertreten. Sie fehlen auch in technischen Berufen und Forschungsfeldern. Zahlreiche Studien weisen darauf hin, dass durch das Engagement in Bildung und Forschung in den vergange-nen Jahren bereits positive Ansätze gefunden wurden, um einen Anstieg in der Zahl der Frauen in der akademischen MINT-Bildung zu erzielen. Aber…

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Was wirkt in der Berufs- und Studienorientierung?

Der MINT-Fachkräftemangel hat sich in den vergangenen Jahren drastisch verschärft. Zwei Aspekte fallen dabei besonders ins Auge: Zum einen wissen Schülerinnen und Schüler an Gymnasien häufig zu wenig über die vielfältigen Möglichkeiten des dualen Ausbildungssystems. Weiterhin folgen Jugendliche nach wie vor überlieferten Geschlechterklischees und schränken damit ihre Berufs- bzw. Studienwahl unnötig ein.

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Was wirkt in der Begleitung von Ausbildung und Studium?

Trotz guter Beschäftigungs- und Einkommensperspektiven in MINT-Berufen ist der Zuspruch zu entsprechenden beruflichen und akademischen Ausbildungswegen immer noch relativ gering.

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