6. Nationaler MINT Gipfel

Qualitätssicherung und Wirkungsorientierung im Fokus

 

Das Engagement der außerschulischen MINT-Initiativen von Bund, Ländern, Kommunen, Wirtschaft und gemeinnützigen Einrichtungen ist eindrucksvoll. Sie wollen Kinder und Jugendliche, vor allem auch Mädchen, für MINT begeistern, MINT-Berufsorientierung geben oder MINT-Spitzenbegabungen fördern. Gleichzeitig existieren nach wie vor große unausgeschöpfte MINT-Potenziale und die MINT-Fachkräftelücke vergrößert sich sogar.

„Der Schlüssel für eine erfolgreiche MINT-Bildung in der digitalen Welt liegt in unseren Augen in der Qualität und Wirkungsorientierung der Initiativen sowie in ihrer Vernetzung mit den Schulen“, sagt Nathalie von Siemens, Co-Sprecherin des Nationalen MINT Forums. Aus diesem Grund steht der Nationale MINT Gipfel 2018 unter dem Thema: MINT-Bildung in Deutschland: Qualität sichern – Wirkung erzielen – Zukunft gestalten.

Der Gipfel wird in diesem Jahr ein exklusiv besetzter Arbeitsgipfel mit einer begrenzten Zahl ausgewählter Gäste sein. Ziel ist es, gemeinsam zu belastbaren Erkenntnissen und konkreten Empfehlungen und Forderungen zu kommen. Erreicht wird dies über Impulsvorträge von Experten, Statements der Spitzen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sowie der Kulturministerkonferenz und anschließende Podiumsdiskussionen, bei denen sich Stakeholder aus den unterschiedlichen Sektoren mit den Akteuren im Nationalen MINT Forum zum Thema Qualität und Wirkung in der MINT-Bildung auseinandersetzen.

 

THEMEN

1. Panel: MINT-Initiativen schlagkräftiger machen

Trotz der vielen außerschulischen MINT-Bildungsinitiativen zeigen viele Indikatoren, dass es immer noch nicht ausreichend gelingt, die vorhandenen MINT-Potenziale zu heben. Deshalb müssen sich alle Akteure fragen, ob ihre Initiativen hinreichend qualitäts- und wirkungsorientiert gestaltet sind und zu einer systematischen und nachhaltigen Qualitätssicherung kommen. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, dass sich die Akteure über Qualitätskriterien und -verfahren austauschen und gemeinsam vorantreiben. Für das Panel steht letztlich im Mittelpunkt die Frage, ob in Deutschland eine gemeinsame Qualitätsallianz gebraucht wird und wenn ja, wie sie auszusehen hätte.

Impuls: Prof. Dr. phil. Reinhold Nickolaus, Institut für Erziehungswissenschaften der Universität Stuttgart
Eingangsstatement: Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung (Foto)
Kommentar: Dr. Lothar Dittmer, Vorstandsvorsitzender der Körber-Stiftung

2. Panel: MINT-Bildung zukunftsfähig gestalten

Die Veränderungen aller Lebens-, Bildungs- und Arbeitsbereiche vollziehen sich in einem solchen Tempo, dass Schule die Kompetenzen für das 21. Jahrhundert nicht mehr allein vermitteln kann. Schule muss sich stärker als bisher für ihr Umfeld öffnen und Teil regionaler (MINT-) Bildungsnetzwerke werden., Darüber hinaus muss dies Auswirkungen auf die Aus- und Fortbildung von Lehrkräften haben, beispielsweise auf ihre Kenntnis über die Welt außerhalb der Schule, der technologischen wie digitalen Entwicklungen in der Arbeitswelt und der dafür notwendigen, insbesondere informationstechnologischen Kompetenzen. Wie das Ökosystem Schule und ihr Umfeld zu gestalten ist, um den genannten Anforderungen gerecht zu werden, wird auf dem zweiten Panel diskutiert.

Impuls: Prof. Dr. Kristina Reiss, Heinz Nixdorf-Stiftungslehrstuhl für Didaktik der Mathematik der TU München
Eingangsstatement: Helmut Holter, Präsident der Kultusministerkonferenz und Minister für Bildung, Jugend und Sport des Freistaates Thüringen (Foto)
Kommentar: Dipl. Wirtsch. Ing. Ralph Appel, Direktor im VDI Verein Deutscher Ingenieure

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