Pressemitteilungen

4. Nationaler MINT Gipfel in Berlin: zentrale Forderungen für digitale Bildung in Deutschland formuliert

  • Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel: Key Note auf dem 4. Nationalen MINT Gipfel
  • Zentrale Forderungen für die Zukunft der digitalen Bildung in Deutschland formuliert
  • Im Fokus: Pflichtzeit und ganzheitliche Konzepte für digitale Bildung an Schulen // neue Standards für Aus- und Fortbildung aller Lehrkräfte // Stärkung digitaler und unternehmerischer Bildung in Hochschule und Wirtschaft

Berlin, 2. Juni 2016. Das Thema Bildung und Digitalisierung steht im Mittelpunkt des 4. Nationalen MINT Gipfels. Hauptrednerin ist Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel. Mit der Veranstaltung will das Nationale MINT Forum eine Debatte darüber anstoßen, wie Deutschland den digitalen Wandel gestalten muss, damit möglichst viele Menschen davon profitieren. Eine Schlüsselrolle kommt hier dem öffentlichen Bildungssystem sowie dem der Wirtschaft zu. So sollten digitale Kompetenzen längst integraler Bestandteil einer guten Allgemeinbildung sein. Sie werden künftig mehr denn je Voraussetzung für beruflichen Erfolg und selbstbestimmte Teilhabe in der digitalen Gesellschaft sein. 

Das Nationale MINT Forum ist die nationale Plattform und Stimme für MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Die Initiative, ein Zusammenschluss von mehr als 30 großen überregional tätigen Wissenschaftseinrichtungen, Stiftungen und Verbänden, setzt sich seit Jahren für eine Verbesserung der MINT- und der digitalen Bildung ein. Zum Nationalen MINT Gipfel 2016 haben die Mitglieder sechs Kernforderungen für eine bessere digitale Bildung formuliert. Adressaten sind unter anderem die Bildungspolitik und Bildungseinrichtungen, aber auch die Wirtschaft und die öffentliche Verwaltung.

Zentrale Forderungen zur Stärkung der digitalen Bildung 

Die für Bildung zuständigen Länderministerien werden aufgefordert, ‚Pflichtzeit‘ und entsprechende Konzepte für digitale Bildung zu schaffen, möglichst integriert in den gesamten Fächerkanon, einschließlich der Informatik. Auch die Schulen selbst und ihr Personal sieht das Forum in der Pflicht: Die Digitalisierung mache einen Kulturwandel in den Kollegien notwendig. Lehrkräfte seien nicht mehr als Einzelkämpfer gefragt, sondern müssten künftig stärker zusammenarbeiten. „Die Digitalisierung bietet den Kollegien die Chance für eine neue Kultur der Kooperation und die Möglichkeit umfassende Konzepte für die Unterrichts-, Organisations- und Personalentwicklung zu erarbeiten. Der pädagogisch sinnvolle Einsatz digitaler Medien sollte zum alltäglichen Standard werden“, sagt Dr. Nathalie von Siemens, Sprecherin des Nationalen MINT Forums. 

Darüber hinaus seien Reformen in der Lehrerbildung notwendig, mahnt das Forum an. So scheuten sich nach wie vor viele Lehrkräfte, digitale Medien in ihrem Unterricht einzusetzen, weil sie den pädagogisch und didaktisch sinnvollen Umgang damit nie gelernt hätten. Neue Aus- und Fortbildungsstandards könnten hier Abhilfe schaffen und müssten in allen Institutionen der Lehrerbildung verankert werden.

 „Der digitale Wandel ist in vollem Gange“, betont Thomas Sattelberger, Sprecher des Nationalen MINT Forums. „Nun gilt es, möglichst viele bei dieser Entwicklung mitzunehmen, um die digitalen Chancen optimal für unsere Gesellschaft zu ergreifen. Hier spielen nicht nur die Angebote der Schulen und Hochschulen für bessere digitale Bildung eine große Rolle. Auch die Unternehmen und die öffentlichen Verwaltungen müssen ihre Verantwortung wahrnehmen, indem sie durch Qualifizierungsoffensiven alles daran setzen, eine digitale Spaltung unter den Beschäftigten zu vermeiden.“ Die Hochschulen sollten in ihrer dritten Mission gestärkt und bei der Gründung von Unternehmen sowie in der Weiterbildung gefördert werden.

Download Kernforderungen zur digitalen Bildung

Download Kernforderungen zur digitalen (Kurzfassung) 

Download Strategiepapier der Arbeitsgruppe „Digitale Bildung für Kinder und Jugendliche“ 

Pressekontakt: Andrea Servaty
Deutsche Telekom Stiftung
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitarbeit
E-Mail: Andrea.Servaty(at)telekom.de
Telefon: 02 28 181 922 05
Fax: 02 28 181 924 03

Über das Nationale MINT Forum

Im Nationalen MINT Forum setzen sich über 30 große, überregional tätige Wissenschaftseinrichtungen, Stiftungen und Verbände gemeinsam für eine bessere Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) entlang der gesamten Bildungskette ein: von der frühkindlichen über die schulische, die berufliche und akademische Bildung bis hin zur Weiterbildung und zum lebenslangen Lernen. Im Nationalen MINT Forum werden konkrete Forderungen der Wirtschaft und Forschung an Politik und andere gesellschaftliche Akteure formuliert.

Pressemitteilung zum 4. Nationalen MINT Gipfel 2016

„Digitale Chancen ergreifen – Digitale Spaltung meistern“

  • Thema ist die Bildung in der digitalen Ära
  • Youth Leadership: Jugendliche bringen sich mit ihren Wünschen ein
  • Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel nimmt als Hauptrednerin teil

Berlin, 17. Mai 2016. Am 2. Juni findet der 4. Nationale MINT Gipfel zum Thema „Digitale Chancen ergreifen - Digitale Spaltung meistern“ in Berlin statt. Mit dem Gipfel will das Nationale MINT Forum eine Debatte zwischen Politik, Zivilgesellschaft, Bildung und Wirtschaft zu den Konsequenzen der Digitalisierung und den notwendigen Lernprozessen in der digitalen Ära ermöglichen. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel wird als Hauptrednerin am Gipfel teilnehmen.

Um die Stimmen junger Menschen auf dem Gipfel zu integrieren, hat erstmalig eine Vorkonferenz, das „ZukunftsLab #DigitaleBildung“, mit 50 Jugendlichen aus ganz Deutschland unter der Schirmherrschaft des Nationalen MINT Forums stattgefunden. Die dort gesammelten Erkenntnisse werden auf dem ersten Panel des Gipfels mit dem Titel "Youth Leadership: Wie lernen Menschen in der digitalen Ära?" diskutiert. Im Fokus der Debatte stehen beispielsweise der Wunsch nach einer einheitlichen digitalen Ausbildung für alle, die Verbesserung der Medienkompetenz von Lehrkräften und die technische Ausstattung von Schulen.

„Wir können viel von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Youth Leadership Konferenz lernen und stellen ihnen auf dem Gipfel den entsprechenden Raum für die Präsentation ihrer Positionen zur Verfügung. Der Austausch mit ihnen ist darüber hinaus Beispiel dafür, wie produktiv über Generationen hinweg zusammen gearbeitet werden kann“, so Dr. Nathalie von Siemens, Sprecherin des Nationalen MINT Forums.

Das zweite Panel wird sich mit der Frage auseinandersetzen, wie lebenslanges Lernen und Kulturwandel in der Ära der Digitalisierung aussehen kann. Am Nachmittag wird eine international vergleichende Perspektive auf erfolgreiche digitale Bildungsprojekte geworfen. Zum Ende des 4. Nationalen MINT Gipfels wird der Versuch einer gesamtgesellschaftlichen Einordnung unternommen.

„Wir wollen Stimmen von Anwendern, Gestaltern und Querdenkern digitaler Bildung einfangen und diskutieren und das Zukunftsbild der Digitalisierung in Deutschland konkretisieren“, sagt Thomas Sattelberger, Sprecher des Nationalen MINT Forums. „Ziel ist es, die zentralen Forderungen des Nationalen MINT Forums zur digitalen Bildung in Deutschland zu transportieren.“

Termin: 2. Juni 2016, 10:00 bis 17:00 Uhr (anschließend Empfang)
Veranstaltungsort:
Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom AG,
Französische Straße 33 a-c, 10117 Berlin
Persönliche Anmeldung: anmeldung@nationalesmintforum.de
Link zur Veranstaltung

Pressekontakt: Andrea Servaty
Deutsche Telekom Stiftung I Leiterin Presse- und Öffentlichkeitarbeit
E-Mail: Andrea.Servaty@telekom.de
Telefon: 02 28 181 922 05
Fax: 02 28 181 924 03 

Über das Nationale MINT Forum Im Nationalen MINT Forum setzen sich über 30 große, überregional tätige Wissenschaftseinrichtungen, Stiftungen und Verbände gemeinsam für eine bessere Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) entlang der gesamten Bildungskette ein: von der frühkindlichen über die schulische, die berufliche und akademische Bildung bis hin zur Weiterbildung und zum lebenslangen Lernen. Im Nationalen MINT Forum werden konkrete Forderungen der Wirtschaft und Forschung an Politik und andere gesellschaftliche Akteure formuliert.

3. Nationaler MINT Gipfel in Berlin: Berufliche Bildung muss attraktiver und innovativer werden

Berufliche Aus- und Weiterbildung sind unverzichtbar für Wettbewerbsfähigkeit, Wertschöpfung und Innovation - doch das deutsche Erfolgsmodell der dualen Ausbildung ist in Gefahr. Beim 3. Nationalen MINT Gipfel diskutieren heute hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, wie sich die drohende Lücke bei beruflich qualifizierten Fachkräften abwenden lässt.

Berlin, 25. Juni 2015. Das Modell der beruflichen Bildung in Deutschland ist eine anerkannte Erfolgsgeschichte. Dennoch gerät es immer stärker unter Druck: Zum einen droht eine Marginalisierung aufgrund steigender Studierendenzahlen und der demografischen Entwicklung, zum anderen machen die fortschreitenden technologischen Herausforderungen einen Wandel der bisherigen Ausbildungsstrukturen und Inhalte erforderlich. Die Prognosen rechnen mit einer großen Lücke bei beruflich ausgebildeten MINT-Fachkräften. Wie wird die duale Berufsausbildung in den naturwissen-schaftlich-technischen Berufen wieder attraktiv? Wie lassen sich dabei bisherige Stärken bewahren und ausbauen?

Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des 3. Nationalen MINT Gipfels, den Bundesbildungsministerin Johanna Wanka heute in Berlin eröffnet. Sie betont unter anderem erweiterte Möglichkeiten zur Berufsorientierung, darunter individuelle Potenzialanalysen für eine halbe Million Jugendliche, die vom BMBF unterstützt würden. Unter den Teilnehmern des anschließenden Podiums sind Brigitte Zypries, Parlamen-tarische Staatssekretärin des Bundeswirtschaftsministeriums, Vorstandsmitglied der Deutschen Bahn Heike Hanagarth, der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes Reiner Hoffmann und Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbands des Deutschen Handwerks.

 

Zentrale Forderungen zur Stärkung der beruflichen Bildung

 Die Mitglieder des Nationalen MINT Forums haben sich auf eine gemeinsame Strategie mit vier Eckpfeilern verständigt, um die berufliche MINT-Bildung zu stärken:

Erstens sollen Karrierewege für beruflich Qualifizierte attraktiver werden. Das bedeutet beispielsweise, Aufstiegsperspektiven über den "Techniker" oder "Meister" hinaus zu öffnen. "Solche Chancen müssen mehr als nur sichtbar sein, sie müssen in betrieblichen Karrieren und in der Vergütung konkret werden. Außerdem braucht berufliche Bildung mehr Wertschätzung, sowohl innerbetrieblich als auch gesellschaftlich", fordert Thomas Sattelberger, einer der beiden Sprecher des Nationalen MINT Forums. "Junge Menschen orientieren sich bei Berufsentscheidungen auch an Aufstiegschancen und möglichen Bildungsrenditen. Arbeitgeber müssen das berücksichtigen, um wieder mehr Nachwuchskräfte für die betriebliche MINT-Ausbildung zu gewinnen."

Zweitens müssen berufliche und akademische Bildung besser verzahnt werden. Dabei geht es nicht nur um erweiterte Anrechnungs- und Zulassungsbestimmungen: "Wir brauchen viel mehr echte Hybridmodelle wie das duale Studium. Sie stärken sowohl die wissenschaftlichen Anteile in der Ausbildung, als auch den Praxisbezug im Studium", sagt Henning Kagermann, ebenfalls Sprecher des Nationalen MINT Forums.

Drittens sollen neue Einstiegsmöglichkeiten in die berufliche MINT-Bildung eröffnet werden. Junge ungelernte Arbeitnehmer, Jugendliche in Übergangssystemen sowie Nachwuchskräfte mit sozial bedingten Startnachteilen müssen besser gefördert werden. Das gilt auch für Frauen in MINT-Berufen. Bei der Bewerberauswahl sind nicht allein Schulnoten, sondern viel stärker die Potenziale der Bewerberinnen und Bewerber zu betrachten. Auswahlverfahren müssen also durch potenzial- und kompetenzorientierte Komponenten ergänzt werden. Ausbildungsformen müssen individualisiert und gegebenenfalls modularisiert werden.

Viertens sind Berufs- und Studienorientierung neu zu konzipieren, mit einem Schwerpunkt auf praktischen Erfahrungen. Der Erwerb individueller beruflicher Erfahrungen sollte in schulischen Curricula mehr Gewicht haben, ebenso die Orientierung an Rollenvorbildern.

 

Bundesregierung fördert Potenzialanalysen und bessere Berufsorientierung 

Ministerin Wanka begrüßt das Engagement des Nationalen MINT Forums und sagt: "Deutschland ist auf qualifizierte MINT-Fachkräfte angewiesen - aus der akademischen wie aus der beruflichen Bildung gleichermaßen. Beide Bildungsbereiche bieten jungen Menschen attraktive, flexible und gleichwertige Karrierewege." Die spätere Entscheidung für eine MINT-Karriere hänge oft eng mit den Erfahrungen in der Schule zusammen. "Ich bin überzeugt, dass ein breites Interesse für naturwissenschaftliche Fragestellungen nur entsteht, wenn wir Kinder frühzeitig und alltagsgerecht für diese Themen begeistern. In der Berufsorientierung brauchen Jugendliche an ihren Kompetenzen ausgerichtete Unterstützung, also individuelle Beratung und Potenzialanalysen. Hier setzen wir an und wollen noch mehr junge Menschen mit unseren Beratungsangeboten erreichen, auch an Gymnasien", sagt Wanka. Die Bundesregierung erweitert die Möglichkeiten zur Berufsorientierung und will in den nächsten Jahren über 100.000 jungen Menschen eine Berufseinstiegsbegleitung anbieten; 500.000 Jugendliche sollen von einer individuellen Potenzialanalyse profitieren. "Das gab es in dieser Dimension noch nicht", so Wanka.

 

Aktionsprogramm für eine kontinuierliche Stärkung der MINT-Bildung

Am Nachmittag des 25. Juni stellen die Arbeitsgruppen des Nationalen MINT Forums ihre Empfehlungen zu folgenden bildungspolitischen Themen vor:

● MINT-Potenziale heben: Fördermaßnahmen von Kita bis Uni

● Internationalisierung des MINT-Studiums

● Unterstützung regionaler Netzwerke zur MINT-Bildung vor Ort

● Steigerung der Attraktivität von Ingenieurberufen

● Stärkung der MINT-Lehramtsausbildung

● Kontinuierliche und professionelle Unterstützung von MINT-Lehrkräften

● Qualitätssicherung von MINT-Initiativen und -projekten

 

Über das Nationale MINT Forum

Im Nationalen MINT Forum setzen sich über 30 große, überregional tätige Wissenschafts-einrichtungen, Stiftungen und Verbände gemeinsam für eine bessere Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) entlang der gesamten Bildungskette ein: von der frühkindlichen über die schulische, die berufliche und akademische Bildung bis hin zur Weiterbildung und zum lebenslangen Lernen. Im Nationalen MINT Forum werden konkrete Forderungen der Wirtschaft und Forschung an Politik und andere gesellschaftliche Akteure formuliert.

 

MINT-Thesenpapier zum Download

MINT-Aktionsprogramm zum Download

 

Pressekontakt:

Eeske Anne Wykhoff I Pressesprecherin 3. Nationaler MINT Gipfel

Tel.: 040 / 80 81 92 -177 I Mob.: 0160 / 741 96 95 presse(at)nationalesmintforum.de

Miriam Höppner I Referentin Nationales MINT Forum

Tel.: 030/24 63 24 58   Mob.: 0151/726 77 343 

www.nationalesmintforum.de

 

Wir danken unseren Sponsoren für ihre freundliche Unterstützung zum 3. Nationalen MINT Gipfel. Unser Dank gilt insbesondere: Siemens Stiftung, Bosch GmbH, Kreateur - Agentur für Konzept und Kreation, Siemens AG, Storopack - Hans Reichenecker GmbH, Trumpf GmbH, Voith GmbH.

Pressemitteilung zum Sprecherwechsel beim Nationalen MINT Forum

Henning Kagermann übergibt heute auf dem 3. Nationalen MINT Gipfel sein Sprecheramt turnusgemäß an Nathalie von Siemens, Vorstandsmitglied der Siemens Stiftung. In seinem Sprecheramt bestätigt wurde Thomas Sattelberger, amtierender Sprecher des Nationalen MINT Forums.

Berlin, 25. Juni 2015 Am 1. Juli 2015 nimmt Dr. Nathalie von Siemens ihre Arbeit als Sprecherin des Nationalen MINT Forums auf, gemeinsam mit dem amtierenden Sprecher Thomas Sattelberger. Frau von Siemens wurde am 8. Februar 2015 gewählt. In einem Brief wandte sie sich an die Mitglieder des Nationalen MINT Forums: "Über die Wahl und die damit verbundene Möglichkeit, mich zusammen mit Ihnen noch stärker für die Förderung der MINT-Bildung in Deutschland einsetzen zu können, freue ich mich sehr. Für das MINT Forum zu sprechen, ist eine Ehre und gleichzeitig eine große Verantwortung, der ich mich sehr gerne stelle."

Seit Januar 2013 ist Nathalie von Siemens im geschäftsführenden Vorstand und Sprecherin des Vorstands der Siemens Stiftung, die in den Bereichen Grundversorgung, Bildung und Kultur arbeitet. Die Siemens Stiftung ist eines der Gründungsmitglieder des Nationalen MINT Forums. "Von Beginn an habe ich die Arbeit des Nationalen MINT Forums von Seiten der Siemens Stiftung sehr begrüßt und mich für unser Mitwirken ausgesprochen. Die bisherige Pionierleistung des Nationalen MINT Forums zur Förderung der naturwissenschaftlich-technischen Bildung in Deutschland ist hervorragend. Meinem Vorgänger Herrn Kagermann sei daher für sein erfolgreiches Engagement ausdrücklich gedankt. Ich sehe es nun als meine Aufgabe, diese Arbeit zusammen mit Herrn Sattelberger weiter voran zu bringen."

Prof. Henning Kagermann war seit Gründung des Nationalen MINT Forums im Amt. Aufgrund vielfältiger Aufgaben als Präsident der Nationalen Akademie der Technikwissenschaften verzichtete er auf eine erneute Kandidatur als Sprecher des Nationalen MINT Forums. Zum Ende seiner Amtszeit zieht er Bilanz: "Das Nationale MINT Forum hat in den letzten drei Jahren einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der MINT-Bildung in Deutschland geleistet. Acatech wird diese Aufgabe auch in Zukunft unterstützen. Die Ausbildung junger Menschen in MINT-Berufen und -Studiengängen ist entscheidend für die Zukunft des Innovations- und Forschungsstandorts Deutschland. Es freut mich sehr, dass Frau von Siemens dieser Aufgabe in Zukunft ihre Energie und Erfahrung widmen wird und die Wiederwahl von Herrn Sattelberger gleichzeitig für Kontinuität sorgt."

Nach den drei Jahren gemeinsamen Engagements bedankt sich auch Thomas Sattelberger für die gute Zusammenarbeit: "Mit der Gründung des Nationalen MINT Forums haben wir einen Meilenstein in der Verbesserung der MINT-Bildung entlang der gesamten Bildungskette gelegt. Herr Kagermann ist für sein Zutun mein und der Dank unserer Mitglieder sicher. Wir freuen uns, dass er dem Forum weiter verbunden bleibt. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Frau von Siemens. Mein Dank gilt diesen Beiden ebenso wie den Mitgliedern des Nationalen MINT Forums, die ein weiteres Mal ihr Vertrauen in mich als Sprecher setzen."

Zum Hintergrund:

Das Nationale MINT Forum ist mit seinen 31 überregionalen Mitgliedern seit seiner Gründung 2012 die nationale Stimme für konkrete Forderungen an die Politik zur Stärkung der MINT-Bildung. Die im Nationalen MINT Forum zusammengeschlossenen Organisationen stehen dabei für die gesamte MINT-Bildungskette: Von der frühkindlichen über die schulische, die berufliche und akademische Bildung bis hin zur Weiterbildung und zum lebenslangen Lernen.

Die Sprecher des Nationalen MINT Forums sind die öffentliche Stimme der Mitgliederversammlung und setzen in Abstimmung mit den Mitgliedern die Schwerpunkte der Arbeit des Nationalen MINT Forums für Politik und Öffentlichkeit. Ziel des Nationalen MINT Forms ist es, MINT-Bildung zu stärken, indem sich Politik, Wirtschaft und Wissenschaft über zentrale MINT-Fragen austauschen. Das Nationale MINT Forum formuliert dafür regelmässig konkrete Forderungen aus Wirtschaft, Gesellschaft und Forschung an die Politik, um eine bessere Gestaltung der MINT-Bildung in Deutschland zu ermöglichen.

Der 3. Nationale MINT Gipfel am 25. Juni 2015 in Berlin wurde, wie im vergangenen Jahr, von den amtierenden Sprechern des Nationalen MINT Forums Henning Kagermann und Thomas Sattelberger maßgeblich vorbereitet. Die Amtsübergabe an Dr. Nathalie von Siemens wird im Nachgang des Gipfels am 1. Juli 2015 stattfinden.

 

Pressekontakt:

Eeske Anne Wykhoff I Pressesprecherin 3. Nationaler MINT Gipfel

Tel.: 040 / 80 81 92 -177 I Mob.: 0160 / 741 995 

presse(at)nationalesmintforum.de

Miriam Höppner I Referentin Nationales MINT Forum

Tel.: 030/24 63 24 58   Mob.: 0151/726 77 343 

 

Nationales MINT Forum - Spreeufer 5 - 10178 Berlin - T + 49 (0)30 / 24 63 24 58 - www.nationalesmintforum.de

Presseeinladung 3. Nationaler MINT Gipfel

Berufliche Bildung: Ein deutsches Erfolgsmodell in Gefahr?

Donnerstag, 25. Juni 2015, 10.00 bis 17.00 Uhr I Siemens AG, Mosaikhalle, Rohrdamm 85, 13629 Berlin

Vom Azubi bis zum Meister - berufliche Bildung ist unverzichtbar für die Zukunft des MINT-Sektors in Deutschland. Wie viel Innovation brauchen Aus- und Weiterbildung im Betrieb? Welche Veränderungen sind notwendig, was gilt es zu bewahren? Auf dem 3. Nationalen MINT Gipfel diskutieren hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft Strategien zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit durch berufliche MINT-Bildung.

Ziel des Nationalen MINT Gipfels ist es, MINT-Bildung zu stärken, indem sich die beteiligten gesellschaftlichen Akteure über zentrale bildungspolitische Fragen austauschen. Das Nationale MINT Forum stellt Ergebnisse seiner Arbeit vor und präsentiert Forderungen in Form eines "MINT-Aktionsprogramms".

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie im Programm.

Der gesamte 3. Nationale MINT Gipfel ist presseöffentlich. Bitte melden Sie sich unter presse(at)nationalesmintforum.de an. Zur Akkreditierung vor Ort melden Sie sich bitte am Presseschalter. Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

 

Pressekontakt

Eeske Anne Wykhoff I Pressesprecherin 3. Nationaler MINT Gipfel I Tel + (0)40 / 80 81 92 177 I Mobil + 49 (0)160 / 741 96 95 I presse(at)nationalesmintforum.de

Miriam Höppner I Referentin Nationales MINT Forum I Tel + 49 (0)30 / 24 63 24 58  Fax + 49 (0)30 / 21 23 09 59

Wir danken unseren Sponsoren für ihre freundliche Unterstützung zum 3. Nationalen MINT Gipfel. Unser Dank gilt insbesondere: Siemens Stiftung, Bosch GmbH, kreateur - Agentur für Konzept und Kreation, Siemens AG, Storopack - Hans Reichenecker GmbH, Trumpf GmbH, Voith GmbH.

Pressemitteilung 3. Nationaler MINT Gipfel

Berufliche Bildung: Ein deutsches Erfolgsmodell in Gefahr?

Die Deutschen schätzen die Berufsausbildung, trotzdem beginnen immer weniger junge Menschen eine Lehre. Der 3. Nationale MINT Gipfel am 25. Juni 2015 in Berlin diskutiert Strategien, um berufliche Bildung attraktiv und innovativ zu gestalten.

Berlin, 3. Juni 2015 Die Deutschen sind geteilter Meinung, zu welchem Bildungsweg sie einem Schulabgänger raten würden: 45 Prozent plädieren für eine Berufsausbildung, fast ebenso viele für ein Studium (44 Prozent). Das ergab eine Forsa-Umfrage der Körber-Stiftung im Auftrag des Nationalen MINT Forums. Doch während die Zahl der Studienanfänger steigt, fehlt der Nachwuchs bei den Auszubildenden. Auf der Vorstellung des Frühjahrsreports 2015 des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln betonte Thomas Sattelberger, Vorstandsvorsitzender der Initiative "MINT Zukunft schaffen" und einer der beiden Sprecher des Nationalen MINT Forums, dass ohne Gegenmaßnahmen bis Ende des Jahrzehnts in MINT-Berufen rund 1,3 Millionen beruflich ausgebildete Fachkräfte fehlen werden. Schon heute sind Bereiche wie Mechatronik, Hörgeräteakustik oder Bauelektrik betroffen.

Positives Image von MINT-Berufen, aber Karriereaussichten für Azubis nicht attraktiv

Generell genießen MINT-Berufe laut Umfrage ein hohes Ansehen. Ihre Bedeutung für die wirtschaftliche Zukunft Deutschlands ist unumstritten (94 Prozent Zustimmung), sie gelten als inhaltlich anspruchsvoll sowie innovativ und kreativ (89 bzw. 82 Prozent). Erst der Blick auf einzelne Entscheidungskriterien für den Bildungsweg zeigt Ursachen für die Nachwuchsprobleme der Ausbildungsbetriebe: Trotz des grundsätzlich positiven Images einer Ausbildung sieht die Mehrheit der Deutschen ein Studium als erfolgversprechendere Wahl für gesellschaftliches Ansehen (82 Prozent Zustimmung), Karrierechancen (80 Prozent) und bessere Verdienstmöglichkeiten (70 Prozent).

Weiterentwicklung und Wertschätzung der Berufsausbildung

"Die Digitalisierung verändert unsere Arbeitswelt tiefgreifend. Die An-forderungen werden komplexer und verantwortungsvoller. Den technischen Fachkräften stehen dabei immer mehr digitale Helfer zur Seite", erläutert Henning Kagermann, acatech Präsident und Sprecher des Nationalen MINT Forums. "Gut ausgebildete Mitarbeiter können diesen Wandel im Arbeitsalltag gestalten. Doch die drohende Fachkräftelücke gefährdet das deutsche Erfolgsmodell der dualen Ausbildung. Wir müssen das Ansehen und die Entwicklungsperspektive der beruflichen Bildung attraktiver machen." Thomas Sattelberger warnt: "Wir brauchen beides - akademische wie berufliche Ausbildung - aber wir sehen mit größter Sorge die Fachkräftelücke bei beruflich Qualifizierten. Wir müssen neue Potenziale heben: beispielsweise die von Menschen, die in Übergangssystemen 'festhängen', von jungen angelernten Arbeitnehmern, ebenso wie die von Frauen für MINT-Berufe und Menschen mit sozial bedingten Startnachteilen."Um die berufliche MINT-Bildung in Deutschland zu stärken, haben die Akteure des Nationalen MINT Forums Ursachen identifiziert und gemeinsam Strategien entwickelt.

Akteure der MINT-Bildung treffen sich am 25. Juni in Berlin

Beim 3. Nationalen MINT Gipfel werden Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft diskutieren, wie die Ausbildung in den naturwissen-schaftlich-technischen Berufen attraktiver und zukunftsfähiger gestaltet werden kann. Bundesbildungsministerin Johanna Wanka wird den Nationalen MINT Gipfel am 25. Juni 2015 eröffnen. Unter den Gästen sind Brigitte Zypries, Parlamentarische Staatssekretärin des Bundeswirtschafts-ministeriums, der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn Rüdiger Grube, der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes Reiner Hoffmann und Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbands des Deutschen Handwerks. Am Nachmittag präsentiert das Nationale MINT Forum seine Forderungen in Form eines "MINT-Aktionsprogramms".

Über das Nationale MINT Forum

Im Nationalen MINT Forum setzen sich über 30 große, überregional tätige Wissenschafts-einrichtungen, Stiftungen und Verbände gemeinsam für eine bessere Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) entlang der gesamten Bildungskette ein: von der frühkindlichen über die schulische, die berufliche und akademische Bildung bis hin zur Weiterbildung und zum lebenslangen Lernen. Im Nationalen MINT Forum werden konkrete Forderungen der Wirtschaft und Forschung an Politik und andere gesellschaftliche Akteure formuliert.

 

Datenbasis der Forsa-Umfrage:

• bundesweit repräsentative Stichprobe von 1.004 Befragten im Alter von 16 bis 70 Jahren, durchgeführt im April 2015 per CATI

Programm des 3. Nationalen MINT Gipfels

Studienergebnisse der Forsa-Umfrage zum Download

Pressemitteilung zum Download als PDF

 

Pressekontakt:

Eeske Anne Wykhoff I Pressesprecherin I 3. Nationaler MINT Gipfel

Telefon: 040 / 80 81 92 - 177 

Mobil: 0160 / 741 96 95

presse@nationalesmintforum.de 

 

Miriam Höppner I Referentin I Nationales MINT Forum

Telefon: 030 / 24 63 24 58

Fax: 030 / 21 23 09 59

Nationales MINT Forum - Spreeufer 5 - 10178 Berlin - T + 49 (0)30 / 24 63 24 58 - www.nationalesmintforum.de

Wir danken unseren Sponsoren für ihre freundliche Unterstützung zum 3. Nationalen MINT Gipfel. Unser Dank gilt insbesondere: Siemens Stiftung, Bosch GmbH, Kreateur - Agentur für Konzept und Kreation, Siemens AG, Storopack - Hans Reichenecker GmbH, Trumpf GmbH, Voith GmbH.

Pressemitteilung 2. Nationaler MINT Gipfel

MINT-Talent in Breite und Spitze fördern

Berlin, 8. Mai 2014. Zum zweiten Mal findet am heutigen Donnerstag der Nationale MINT Gipfel statt, der von der Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Ministerin Sylvia Löhrmann, eröffnet wird. MINT steht für  Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.

Auf dem 2. Nationalen MINT Gipfel werden Forderungen und Grundsätze zur MINT-Bildung präsentiert und mit Vertretern von Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft diskutiert. Die Sprecher des Nationalen MINT Forums, Professor Henning Kagermann und Thomas Sattelberger, thematisieren in ihren Eingangsstatements die Herausforderungen von Digitalisierung und Industrie 4.0 für die MINT-Bildung entlang der gesamten Bildungskette.

Professor Henning Kagermann: „Wir wollen die digitale Revolution gestalten. Dazu brauchen wir bestens qualifizierte MINT-Fachkräfte, die in unserem Land attraktive Perspektiven in der Breite und in der Spitze haben. MINT-Talente müssen systematisch gefördert, wertgeschätzt und gehalten werden.“ In dem vom Nationalen MINT Forum beschlossenen Grundsatzpapier wird MINT-Bildung als wesentlicher Teil der Allgemeinbildung und zugleich als lebenslanger Lernprozess formuliert. „Eine solide naturwissenschaftlich-<wbr></wbr>technische Grundbildung der gesamten Bevölkerung wird immer wichtiger, weil die Gesellschaft neue Technologien verstehen, beurteilen und bewerten muss. MINT-Grundbildung ist unerlässlich, um die Balance zwischen gesellschaftlichem und wirtschaftlichem Nutzen sowie den berechtigten Interessen des Einzelnen zu finden“, so Professor Henning Kagermann.

Thomas Sattelberger betont den doppelten Charakter von MINT-Bildung: „Technik ist sowohl ein prägender Bestandteil unserer Kultur als auch Rückgrat unserer Volkswirtschaft. Doch die Aufgabe ist komplexer als oft angenommen. Wie beim Pyramidenbau, so muss auch das Fundament der MINT-Talentpyramide breit angelegt werden, allein schon vor dem Hintergrund des demographisch bedingten Rückgangs der Ausbildungsbewerberinnen und -bewerber aus den klassischen Bewerbersegmenten.“ Die soziale Durchlässigkeit im Bildungssystem von der Basis bis in die Spitze müsse erhöht werden, hebt Thomas Sattelberger hervor. „Gerade die rasch steigende Einwanderung erfordert, unser Bildungssystem schnellstmöglich auch für bislang übersehene, bzw. vernachlässigte Talentquellen jeden Alters und jeder Herkunft zu öffnen. Gleichzeitig müssen wir alles tun, um attraktiver für die Rückkehr und Bindung von Spitzentalent in MINT-Forschung und -Lehre zu sein.“

Die zahlreichen MINT-Initiativen der vergangenen Jahre zeigen nach Einschätzung des Nationalen MINT Forums positive Ergebnisse im Bereich der akademischen MINT-Bildung. In den Natur- und Technikwissenschaften gibt es nicht nur kräftig steigende Studierendenzahlen, sondern auch einen höheren MINT-Anteil an den Studierendenzahlen generell. Allerdings sind die MINT-Studienabbrecherquoten nach wie vor viel zu hoch. Zudem bereitet die schnell wachsende Fachkräftelücke im gewerblich-technischen Bereich – Facharbeiter, Meister, Techniker – große Sorge.

 

Zum Hintergrund:

Das Nationale MINT Forum ist mit seinen 28 überregionalen Mitgliedern seit seiner Gründung 2012 die nationale Stimme für konkrete Forderungen an die Politik zur Stärkung der gesamten MINT-Bildungskette - von der frühkindlichen über die schulische, die berufliche und akademische Bildung bis hin zur Weiterbildung und zum lebenslangen Lernen.

In der Mosaikhalle der Siemens AG Berlin diskutieren heute hochrangige Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, darunter Dr. Dieter Zetsche (Vorstandsvorsitzender Daimler AG), Franz Fehrenbach (Aufsichtsratsvorsitzender Robert Bosch GmbH) und Michael Sommer (DGB-Vorsitzender).

Im Rahmen des 2. Nationalen MINT Gipfels findet heute außerdem die Preisverleihung des Wettbewerbs MINTernational des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft, der Daimler AG und der Daimler und Benz Stiftung statt.

Das Programm des 2. Nationalen MINT Gipfel finden Sie hier.

Pressemitteilung »2. Nationaler MINT Gipfel«

Presseinformation: 2. Nationaler MINT Gipfel am 8.5.2014

Auf dem Weg zur MINT-Weltmeisterschaft

Das Nationale MINT Forum veranstaltet am 8. Mai 2014 den 2. Nationalen MINT Gipfel in der Berliner Mosaikhalle der Siemens AG. Seit seiner Gründung im Jahr 2012 versteht sich das Nationale MINT Forum mit seinen 28 Mitgliedern als zentraler Ansprechpartner für die Förderung der Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT).

Henning Kagermann, Sprecher des Nationalen MINT Forums, betont die umfassende Bedeutung des MINT-Bildungsbegriffes: „MINT-Bildung meint nicht allein die Ausbildung guter Fachkräfte, sondern ist ein zentraler Bestandteil unserer Kultur in einer von Wissenschaft und Technik geprägten Welt. Der Ausbau von MINT-Kompetenzen entlang der gesamten Bildungskette ist dringend notwendig, denn die Industrie 4.0 und die Digitalisierung unserer Arbeits- und Lebenswelt wird die Gesellschaft tiefgreifend verändern.

Auch deswegen müssen Bürger in ihren unterschiedlichen Rollen – als Mitarbeiter, Nutzer, als Lehrende oder Lernende – selbstbestimmt handeln können. MINT-Bildung ist die Voraussetzung für diese Technikmündigkeit und damit echter gesellschaftlicher Teilhabe.“ Thomas Sattelberger, Sprecher des Nationalen MINT Forums, hebt hervor, dass Deutschland noch einige Herausforderungen zu bewältigen habe: „Wir sind vorangekommen, doch für den Meistertitel liegt noch ein gutes Stück Weg vor uns. Einerseits braucht MINT-Fachkräftesicherung eine breite Basis beruflich und akademisch qualifizierter MINT-Expertinnen und -Experten, andererseits bedarf es gerade an dieser Basis verzahnter Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstmanagementkompetenz. Ohne solide Breitenförderung gibt es keine nachhaltige Spitze. Deutschland muss alle Talentquellen erschließen, unabhängig von Alter, Geschlecht sowie sozialem und kulturellem Hintergrund. Dazu brauchen wir auch passende Brücken und Übergänge in der MINT-Talentpyramide. Gleichzeitig müssen die für eine digitalisierte Arbeitswelt erforderlichen Kompetenzen in den Bildungsprozessen verankert werden.“

Zum Hintergrund:

Ziel des Nationalen MINT Gipfels ist es, MINT-Bildung zu stärken, indem sich Politik, Wirtschaft und Wissenschaft über zentrale MINT-Fragen austauschen und das Nationale MINT Forum Ergebnisse seiner Arbeit vorstellt. Im Nationalen MINT Forum werden konkrete Forderungen der Wirtschaft und Forschung an die Politik formuliert, um eine bessere Gestaltung des MINT-Bereichs in Deutschland zu ermöglichen.

Schwerpunkte des diesjährigen Gipfels sind Internationalisierung, Begabungsreserven und MINT-Bildung in den Regionen. 28 Stiftungen, Wissenschaftseinrichtungen, Fachverbände, Hochschulallianzen und andere Initiativen haben sich zusammengeschlossen, um ihre Anstrengungen für MINT zu bündeln. Die im Nationalen MINT Forum zusammengeschlossenen Organisationen stehen für die gesamte MINT-Bildungskette: Von der frühkindlichen über die schulische, die berufliche und akademische Bildung bis hin zur Weiterbildung und zum lebenslangen Lernen. Das Nationale MINT Forum bündelt und vernetzt die Stärke der einzelnen Akteure in MINT-Bildung, -Forschung und -Aufklärung.

 

Presseinformation: 2. Nationaler MINT Gipfel, 8. Mai 2014 in Berlin (PDF)

Schulterschluss für Bildung der Zukunft

Nationales MINT Forum lädt zum 1. Nationalen MINT Gipfel nach Berlin

Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka und Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft begrüßen gebündeltes Engagement für bessere MINT-Bildung - Handlungsempfehlungen zu Reformen in der MINT-Lehrerbildung vorgelegt - Leitfaden für die Qualitätssicherung von MINT-Initiativen entwickelt

Berlin, 10. Juni 2013. Deutschland braucht eine starke Stimme für den Nachwuchs in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Mit dieser Überzeugung haben sich 24 der wichtigsten überregionalen MINT- und MINT-en­gagierte Organisationen im vergangenen Jahr zum Nationalen MINT Forum zusammenge­schlossen. Das Forum vernetzt die Arbeit der einzelnen Unterstützer, schafft Synergien und erhöht so die Reichweite der Aktivitäten. Auf dem 1. Nationalen MINT Gipfel in Berlin stellt das Forum seine ersten Arbeitsergebnisse vor: Zehn Handlungsempfehlungen für eine bessere MINT-Lehrerbildung sowie ein Leitfaden für die Qualitätssicherung und Evaluation von MINT-Initiativen.

"Das Ziel des Forums, die MINT-Bildung in Deutschland auf allen Altersstufen zu verbessern, unterstützen wir mit zahlreichen Projekten: Dazu gehört das Haus der kleinen Forscher, das bereits bei Kita- und Grundschulkindern den Forschergeist weckt. Dazu gehören Wettbewerbe wie "Jugend forscht" für die Schüler in höheren Klassen genauso wie die Unterstützung bei der Berufs- und Studienwahl für Jugendliche", sagte Bundesbildungsministerin Johanna Wanka. "Schließlich brauchen wir für den Hightech-Standort Deutschland auch in Zukunft bestens ausgebildete Fachkräfte - gerade im MINT -Bereich."

Die Aktivitäten des Nationalen MINT Forums werden von acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und der BDA/BDI Initiative "MINT Zukunft schaffen" koordiniert. Zu den bislang 22 weiteren Partnern des Forums zählen Fachverbände, Hochschulallianzen, Stiftungen und Wissenschaftsorganisationen. "Wir freuen uns, dass unsere Anregung, ein solches Forum ins Leben zu rufen, auf großen Zuspruch gestoßen ist und wir nach kurzer Zeit schon auf viele engagierte Unterstützer zählen können", erklärt acatech-Präsident Professor Henning Kagermann. "Die geplante enge Vernetzung der einzelnen Partner macht es uns möglich, mit einer starken Stimme für die MINT-Bildung zu sprechen und künftig un­sere gebündelte Expertise für politische Entscheidungen zur Verfügung zu stellen", so Thomas Sattelberger, Vorstandsvorsitzender der BDA/BDI Initiative "MINT Zukunft schaffen".

In sieben Arbeitsgruppen (AGs) erarbeitet das Nationale MINT Forum Empfehlungen und Leitfäden für eine bessere MINT-Bildung. Themen der AGs sind die Attraktivität des Ingenieurberufs, die Förderung von MINT-Talenten, die Internationalisierung der MINT-Bildung, die MINT-Lehrerbildung, die Wei­terentwicklung regionaler MINT-Aktivitäten und die Qualitätssicherung/Evaluation von MINT-Initiativen. Darüber hinaus formuliert eine Arbeitsgruppe ein Grundsatzpapier zum ganzheitlichen Bildungsbegriff, das für die gemeinsame Arbeit im Forum handlungsleitend sein wird.

Als erste Arbeitsgruppe legt die AG MINT-Lehrerbildung, unter Leitung von Dr. Ekkehard Winter, Geschäftsführer der Deutsche Telekom Stiftung, zum 1. Nationalen MINT Gipfel ihre Handlungsempfehlungen vor. Darin fordert das Nationale MINT Forum von Bildungspolitik und Wissenschaft unter anderem eine Stärkung der MINT-Fächer in der Ausbildung von Grundschul-Lehrkräf­ten, spezifische Lehrveranstaltungen für MINT-Lehramtsstudierende der Sekundarstufen I und II, mehr Professuren in den MINT-Fachdidaktiken und eine bessere Förderung des fachdidakti­schen Nachwuchses.

Die AG Qualitätssicherung unter Leitung von Professor Manfred Prenzel, Dekan der TUM School of Education, stellt zum 1. Nationalen MINT Gipfel einen Leitfaden für die Qualitätssicherung von MINT-Initiativen vor. Der Leitfaden bietet MINT-Förderern eine Orientierungshilfe, die eigene Arbeit zu überprüfen und kritisch zu hinterfragen und unterstützt beim Aufbau bzw. bei der Weiter­entwicklung interner Qualitätssicherungsprozesse. Abgefragt werden darin zum Beispiel die Ziele der jeweiligen Organisation, ihre Zielgruppen, Kooperationen und Alleinstellungsmerkmale.

Die Ergebnisse der beiden AGs und weitere Informationen zum 1. Nationalen MINT Gipfel stehen im Internet unter www.nationalesmintforum.de zur Verfügung.

 

Pressemitteilung »1. Nationaler MINT Gipfel« (PDF, 10. Juni 2013)

Presseinterview: Gemeinsam für gute MINT-Bildung

Die Koordinatoren des Nationalen MINT Forums Henning Kagermann und Thomas Sattelberger im Gespräch

Seit knapp einem Jahr gibt es das Nationale MINT Forum - ein Zusammenschluss von 24 Organisationen und Stiftungen, die sich für die Förderung der Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) einsetzen. Koordinatoren des Forums sind Professor Henning Kagermann, Präsident von acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, und Thomas Sattelberger, Vorstandsvorsitzender von MINT Zukunft schaffen. Im Interview erläutern sie die Ziele der Initiative.

Herr Professor Kagermann, Herr Sattelberger, welche Ziele verfolgen Ihre beiden Organisationen und die Partner mit dem Nationalen MINT Forum?

Kagermann: Unsere Initiative für das Forum ist auf großen Zuspruch gestoßen - wir haben sehr schnell 22 starke Mitstreiter gefunden. Das zeigt, wie wichtig es ist, dass die vielen erfolgreichen MINT-Initiativen ihre Kräfte bündeln. Uns alle vereint das Anliegen, die MINT-Bildung in Deutschland nachhaltig zu fördern. Wir wollen uns vernetzen und gegenseitig unterstützen.

Sattelberger: Wir sind davon überzeugt, dass sich genau über diese Vernetzung und Kooperation die Reichweite der beteiligten Initiativen deutlich vergrößert. Doch die vielen Initiativen sind oft wenig miteinander abgestimmt und manchmal sogar zersplittert. So wollen wir nicht nur Synergien zur weiteren Verbesserung der MINT-Bildung in Deutschland schaffen, sondern vor allem auch die Politik mit einer Stimme ansprechen.

Aber brauchen wir denn eine weitere Stimme für die MINT-Bildung? Gibt es nicht bereits genug Initiativen zu diesem Thema?

Sattelberger: Es kann gar nicht genug Engagement für bessere MINT-Bildung geben, denn MINT-Inhalte sind die Basis für das Geschäftsmodell Deutschland und unseren gesellschaftlichen Wohlstand. Das Alleinstellungsmerkmal des Nationalen MINT Forums ist unser Anspruch, eben keine weitere operative Initiative zu sein. Wir wollen vielmehr eine gemeinsame MINT-Stimme der Akteure bilden. Ziel ist es, in drängenden gesellschaftspolitischen Fragen, die mit Hilfe von guter MINT-Bildung lösbar sind, Handlungsempfehlungen zu erarbeiten. Zu diesen Fragen zählen wir zum Beispiel den MINT-Fachkräftemangel oder die Herausforderungen des demografischen Wandels.

Sie haben es angesprochen: Die MINT-Bildung ist für Deutschland zentral wichtig. Können Sie genauer erläutern, warum das so ist?

Sattelberger: In einem Land wie unserem mit wenigen natürlichen Ressourcen und einer Gesellschaft, die von Forschung und Technologie geprägt ist, ist die MINT-Bildung eine wichtige Voraussetzung für die aktive Teilhabe an gesellschaftlichen Entwicklungen. So sollte zum Beispiel jeder Bürger technikmündig sein, um gesellschaftlich relevante Themen in den richtigen Kontext einordnen zu können. Dies erreichen wir nur mit guter MINT-Bildung. Gleichzeitig bieten MINT-Berufsbilder jungen Menschen lukrative Karrierechancen, und die Möglichkeit zum sozialen Aufstieg. So kommen beispielsweise 74 Prozent der Ingenieurinnen und Ingenieure aus einem nichtakademischen Elternhaus. Hier kann das Nationale MINT Forum dazu beitragen, das Image bestimmter Berufsbilder zu verbessern und mehr Nachwuchs für solche Karrieren zu begeistern.

Das ist ein sehr konkretes Anliegen. In welchen anderen Handlungsfeldern will das Nationale MINT Forum in Zukunft aktiv sein?

Kagermann: In sieben Arbeitsgruppen beschäftigen sich Experten innerhalb des Forums mit verschiedensten Fragen wie beispielsweise der nach Begabungsreserven, mit der Aus- und Fortbildung unserer Lehrerinnen und Lehrer oder der Entwicklung von Qualitätsstandards für MINT-Initiativen. Die beiden letztgenannten Arbeitsgruppen legen bereits auf dem 1. Nationalen MINT Gipfel am 10. Juni 2013 in Berlin erste Ergebnisse vor - alle Partner sind mit hohem Engagement bei der Sache.

Stichwort Nationaler MINT Gipfel: Welche Impulse können wir von dieser Veranstaltung erwarten?

Kagermann: Bundesbildungsministerin Johanna Wanka besucht den Gipfel und Bundeskanzlerin Angela Merkel hat uns ein Grußwort übermittelt - allein das ist schon ein starkes Signal. Wir werden dort das MINT Forum und seine Arbeitsgruppen vorstellen und auch schon erste Ergebnisse vorlegen. Zweitens schaffen wir mit dem Gipfel Raum für die nötige Vernetzung der MINT-Förderer und damit die Basis für eine starke, verbindliche Kooperation innerhalb des Forums. Drittens erhoffen wir uns Impulse für das Nationale MINT Forum selber - wir sind gespannt auf die Beiträge und Anregungen. Schon im Vorfeld wurden Wünsche an uns herangetragen, die Rolle der Eltern oder die MINT-Berufsausbildung genauer unter die Lupe zu nehmen. Genau solche Rückmeldungen brauchen und wollen wir.

Apropos Anregungen: Ist das Nationale MINT Forum offen für weitere Partner?

Kagermann: Jeder, der unsere strategischen Ziele mittragen und aktiv mitarbeiten will, ist uns willkommen. Wie Herr Sattelberger schon sagte: Es kann nicht genug Unterstützung für eine gute MINT-Bildung geben.

Sattelberger: Aus der Arbeit von MINT Zukunft schaffen wissen wir, dass es heute bereits etwa 15.000 Initiativen gibt, die sich in der ein oder anderen Form mit der Verbesserung der MINT-Bildung beschäftigen. Hier hat sich gerade in den letzten Jahren viel bewegt und es wird viel Gutes geleistet. Tatsache ist aber: Gemeinsam können wir noch mehr erreichen. Wer sich also für bessere MINT-Bildung stark macht, sollte in jedem Fall auf das Nationale MINT Forum setzen und bei uns mitmachen.

Presseinformation «Nationales MINT Forum»

Gemeinsam für die Nachwuchsförderung: Nationales MINT Forum gegründet

Berlin, 2. Oktober 2012. 23 überregional tätige Organisationen haben sich zum Nationalen MINT Forum zusammengeschlossen. Gemeinsam wollen sie eine umfassende Förderung der MINT-Bildung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) über alle Lebensphasen hinweg erreichen. 

Das Nationale MINT Forum wurde vor kurzem auf Initiative von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und der BDA/BDI-Initiative „MINT Zukunft schaffen“ gegründet. Zu den Gründungsmitgliedern zählen zahlreiche Stiftungen, Wissenschaftseinrichtungen, Fachverbände, Hochschulallianzen und andere Initiativen. 

Die im Nationalen MINT Forum zusammengeschlossenen Organisationen verstehen MINT-Bildung als wesentlichen Bestandteil einer umfassenden Bildung und stehen für die gesamte MINT-Bildungskette: von der frühkindlichen über die schulische und die außerschulische, die berufliche und die akademische Bildung bis zur Weiterbildung und zum lebenslangen Lernen. 

 „Unser Anliegen ist es, die vielfältigen Aktivitäten der zahlreichen Initiativen noch sichtbarer zu machen, die Initiativen der verschiedenen Partner zu unterstützen und uns zu vernetzen. Wir freuen uns, dass die Initiative von acatech und „MINT Zukunft schaffen“ auf so großen Zuspruch gestoßen ist – mit dieser Bündelung kommen wir unserem gemeinsamen Ziel einen Schritt näher, die MINT-Bildung nachhaltig zu verbessern “, sagte acatech Präsident Henning Kagermann. 

„Nur wenn wir MINT-Bildung als integralen Bestandteil der Allgemeinbildung und wesentliches Kulturgut begreifen, also Kinder und Jugendliche frühzeitig mit Technik vertraut machen und sie dafür begeistern, wird es uns gelingen, unseren MINT-Nachwuchs langfristig zu sichern und nachhaltig die Zivilgesellschaft am Diskurs über wissenschaftlich-technische Problemstellungen zu beteiligen“, so Thomas Sattelberger, Vorstandsvorsitzender von „MINT Zukunft schaffen“. 

Thematische Schwerpunkte des Nationalen MINT Forums sind derzeit: 

  • MINT-Bildung als Teil eines ganzheitlichen Bildungsbegriffes,
  • Förderung der Kompetenzen und Interessen des talentierten MINT-Nachwuchses, insbesondere auch von Kindern und Jugendlichen mit herkunftsbedingten Startnachteilen,
  • Internationalisierung der MINT-Bildung,
  • Entwicklung von Qualitätsstandards und -kriterien für MINT-Initiativen,
  • Lehreraus- und -weiterbildung in den MINT-Fächern sowie
  • Weiterentwicklung von MINT-Aktivitäten in Regionen.

Das Nationale MINT Forum versteht sich als eine gemeinsam getragene Kommunikations- und Multiplikationsplattform seiner Mitglieder mit dem Anspruch, eine deutliche Verbesserung und Aufwertung der MINT-Bildung in Deutschland zu erzielen. Dabei soll das Forum für die Politik auf nationaler Ebene zum ersten Ansprechpartner beim Thema MINT werden. Politische Entscheidungen in diesem Bereich sollten zukünftig durch die Expertise des Nationalen MINT Forums angereichert werden. Das Nationale MINTForum wird von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und „MINT Zukunft schaffen“ koordiniert. 

Mitglieder des Nationalen MINT Forums sind: 

  • 4ING – Fakultätentage der Ingenieurwissenschaften und Informatik an Universitäten e.V.
  • acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften e.V.
  • BDA | Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände
  • Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
  • Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina
  • Deutsche Telekom Stiftung
  • Gemeinnützige Hertie-Stiftung
  • GESAMTMETALL – Gesamtverband der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektroindustrie e.V.
  • HAWtech – HochschulAllianz für Angewandte Wissenschaften
  • Joachim Herz Stiftung
  • Körber-Stiftung
  • Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V.
  • „MINT Zukunft schaffen“ e.V.
  • MNU – Verein zur Förderung des mathematischen und naturwissenschaftlichen Unterrichts e.V.  
  • MPG – Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.
  • Robert Bosch Stiftung GmbH
  • Siemens Stiftung
  • Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V.
  • Stiftung der Deutschen Wirtschaft
  • Stiftung Haus der kleinen Forscher
  • TU9 German Institutes of Technology e.V.
  • VDI – Verein Deutscher Ingenieure e.V.
  • Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland e.V.

Presseinformation »Nationales MINT Forum gegründet« (PDF, 02. Oktober 2012)

 

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